Friede ist mehr als Abwesenheit von Krieg

Wenn Die Militärlobby für Kriegstüchtigkeit wirbt, dann geht sie ein Risiko ein, das niemals jemand eingehen darf: In Europa stehen ca. 140 Atomreaktoren. Diese Systeme benötigen ununterbrochene Kühlung. Das kann aber niemand im Krieg sicherstellen. In anderen Worten: Die Militärlobby wirbt für eine Strategie, die sehenden Auges auf das Ende zumindest der europäischen Zivilisation hinausläuft. Sie verkaufen uns diese Titanic-Politik als Sicherheitspolitik. Sicherheit aber gibt es nicht in der Konfrontation der Großmächte, sondern nur in einem gemeinsamen Haus Erde von Lissabon über Wladiwostok bis New York und Dover. Nur in Kooperation und nicht in Konfrontation kann die Menschheit die Herausforderungen des digitalen Atomzeitalters überleben.

All das zeigt, dass der Schlüssel zum Verständnis der Herausforderungen unserer Zeit im ganzheitlichen Erfassen der Ursachen, Entwicklungen und Zusammenhänge liegt. Wir müssen radikal sein, im Sinn des Wortes, es geht darum, den Dingen auf den Grund zu gehen. Und wir brauchen eine Resilienz gegen die Infiltration unserer Gehirne durch die Kriegstüchtigkeitspropaganda, die uns nachrichtenstündlich erreicht.

Fakt ist doch, der finanzielle Eskalations-Wahn in oberen Schichten der Politik geht weiter. „Deutschlands Zahlungen an Brüssel könnten ab 2028 demnach um 75 bis 80 Prozent steigen … EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (67, CDU) plant für die Jahre 2028 bis 2034 mit einem Haushalt von 2 Billionen Euro – Rekord! … Jeder vierte Euro kommt von uns.“ (bild.de, 28.5.2026)

Lt. Google-KI wurde Ursula von der Leyen, die in ihrer Funktion niemals von Bürgern demokratisch gewählt wurde (sondern auf Betreiben von Angela Merkel 2019 in Brüssel an die Spitze gestellt wurde, obwohl ihre Partei mit einem anderen Spitzenkandidaten die Europa-Wahl bestritten hatte), früher vom Bundesrechnungshof gerügt. „Hunderte Millionen Euro“ wurden in ihrer Zeit als deutsche Verteidigungsministerin (2013-2019) bezahlt, „teilweise ohne ordnungsgemäße Ausschreibungen und Nachweisen der Notwendigkeit“. Doch von wo wurde das Geld genommen? Es wurde damals einfach genommen vom Steuerzahler, der nun auch die exzessiv steigenden EU-Kosten bezahlen soll. Im Hintergrund unter anderem: Eskalierende Ausgaben für Waffen und Hochrüstung, Unterstützung der Ukraine-Regierung im Krieg und geplante Ukraine-Mitgliedschaft. Wer fragt die Bevölkerung, ob sie das alles bezahlen will und möchte, und dass weiter täglich Hunderte bis weit über 1000 Soldaten auf beiden Seiten der Front erschossen oder zerfetzt werden?

Viele Bürger versuchen, den derzeitigen Niedergang in der deutschen Politik und Wirtschaft besser zu verstehen, und vieles wird derzeit dazu berichtet. Erhellendes dazu sagte auch der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) bereits im Jahr 2022, zunächst im März: „Wir sollten alles, was wir tun können, tun, um Putins Macht zu reduzieren und am Ende auch zu zerstören“ (n-tv.de, 18.3.2022). Und dann deutlicher auf dem Parteitag seiner Partei „Die Grünen“ am 14.10.2022: „Und was immer uns drückt, was immer uns drückt, und was immer uns beutelt und welche Not wir auszuhalten haben, Putin darf nicht gewinnen.“ Doch damit nicht genug: Sehr oft erklärten seither Politiker von CDU, CSU, SPD, Grünen oder FDP wörtlich oder sinngemäß: Die Ukraine muss oder soll gewinnen. Dabei wird die Vorgeschichte des eskalierenden militärischen und des Wirtschaftskrieges, ausgehend vom pro-westlichen Regierungsputsch in Kiew im Jahr 2014 (anstatt der im Jahr 2015 anstehenden Wahlen) und dessen Vorgeschichte seltenst zum Verständnis des Konflikts (der im Juni 2026 noch weiter eskaliert) herangezogen.

Und dass die Bürger in Deutschland, welche diese ihre Politiker wählen, für dieses Kriegsziel zahlen müssen, dafür steht beispielhaft die von den Grünen-Delegierten begeistert umjubelte Habeck-Rede, in welcher der Preis schon einmal vorab genannt worden war:

„Was immer uns drückt, was immer uns beutelt und welche Not wir auszuhalten haben“, wobei das „Wir“ bisher keine Auswirkungen auf die Politiker-Gehälter hatte. Und bisher wurde für diese Politik auch keine Obergrenze festgelegt, so dass sich so mancher besorgte Zeitgenosse fragen könnte: Was kommt dann irgendwann nach „Drückt“, „Beutelt“ und „Not“? Kommt danach vielleicht „Elend“? Und dann „Grausamkeit“? …

Interessant ist auch folgende KI-Information über Google.de vom 24.4.2026: „Ein Politiker kann also private Rüstungsaktien im Wert von vielen Millionen Euro besitzen, ohne dies jemals öffentlich machen zu müssen.“ Erst wenn er demnach 5 % der Anteile des Rüstungskonzerns besitzen würde, was bereits ein Milliardenbetrag wäre, oder wenn er unmittelbare Dividenden in Höhe ab 1000 € monatlich oder ab 3000 € im Jahr bekommen würde, wäre er dazu verpflichtet. Das heißt natürlich nicht, dass ein Politiker solche Aktien besitzt. Wenn es jedoch so wäre, müsste er das nicht offen legen.

Niedergang der Wirtschaft in Deutschland, durch neue „strategische Rüstungspartnerschaft“ zwischen der nationalistischen Ukraine-Regierung und Deutschland, das für die Fortsetzung des Krieges im Osten maßgeblich bezahlt, unmittelbar und über EU- und andere Geld-Töpfe, und wo die Politiker dafür Milliarden über Milliarden aus dem Steueraufkommen ihrer Bürger für die Fortsetzung des gegenseitigen Mordens abzweigen statt die Milliarden dafür einzusetzen, einen Interessenausgleich im Sinne der Argumente beider Parteien zu vermitteln.

Ohne unsere Steuergelder wäre der Krieg womöglich längst entschieden und damit beendet, zigtausende getötete Ukrainer und Russen wären weiter am Leben. So aber eskaliert er immer mehr, weil Deutschland die militärisch unterlegene Seite immer mehr mit Waffen und Euros aufpumpt und Tag für Tag „kriegsfähiger“ macht.

Der ukrainische Botschafter in Deutschland jubelt deshalb über die Zuwendung der SPD/CDU/CSU-Koalition an seine Regierung: „Mehr Militärhilfe als je zuvor“ (n-tv.de, 19.5.2026). So steht auch in den für uns betreuten Medien des so genannten Main-Streams entsprechend zu lesen, dass Bundeskanzler Merz hier treibende Kraft ist. Wörtlich z. B. auf n-tv.de vom 3.5.2026: „Auf der Haben-Seite steht auch Merz´ unermüdlicher Einsatz für die Ukraine. Auf seine Initiative hin ist der 90-Milliarden-Euro-Kredit [der EU] für die Ukraine zustande gekommen, der dem Land die finanzielle Luft gibt, seinen Abwehrkampf gegen Russland weiterzuführen.“ Also mit anderen Worten ist das ein Beleg: Auch unsere Steuergelder für immer mehr Krieg, Krieg und nochmals Krieg statt einen Interessenausgleich zwischen den Konfliktparteien anzustreben. Aber was tut der Bundeskanzler vielleicht ergänzend dazu „unermüdlich“ für die eigene Bevölkerung und für die Wirtschaft in Deutschland?

Demnächst fließen also wieder neue weitere Milliarden Euro an EU-„Hilfen“ in die Ukraine ab (in der Regel der größte Teil davon aus Deutschland). Dieses Mal zwar nur als „Darlehen“, doch ob da jemals wieder was zurückbezahlt wird, was den eigenen Bürgern zugutekommen würde? Daneben zahlt Deutschland bekanntlich immer noch unmittelbar Milliarden über Milliarden extra, bis jetzt ohne Obergrenze. Und auch das so genannte „Ramstein-Format“ (benannt nach der deutschen Stadt, wo der Militärstützpunkt der USA lokalisiert ist und von wo sie immer wieder Angriffe in anderen Teilen der Welt geführt oder geplant haben) lieferte in den vergangenen vier Jahren Waffen in Höhe von 150 Milliarden US-Dollar, wiederum mit hoher deutscher Beteiligung, und die Ukraine-Regierung will bekanntlich ständig noch mehr und noch militärisch „effektiver“ und dazu auch noch mehr Geld und noch viel mehr Geld vom Westen.

Den Bürgern geht es in allen Ländern jedoch immer mehr an den Kragen, in der Ukraine werden viele junge Männer unfreiwillig an die Front geschickt, wo sie nicht selten zerfetzt werden. In Deutschland ist der Niedergang noch schleichend, aber immer spürbarer. Durch die eskalierenden Insolvenzen und Verluste an Arbeitsplätzen oder für alle schleichend zum Beispiel durch die Benzinpreise, die vor allem seit der Einführung des Gesetzes, dass „nur“ um 12 Uhr mittags erhöht werden darf, noch teurer wurden. Denn die Konzerne nahmen dies offenbar als Einladung für ab jetzt regelmäßig tägliche Erhöhungen dankbar an, mit Preissprüngen von teilweise über 20 Cent. Und weil die Preise meist bis abends erhöht blieben, führte das nachweislich wiederum zu noch höheren Gewinnen für die Konzerne und für den Staat, der über 50 % durch die von ihm verlangten Steuern und Abgaben auf Benzin abschöpft, was die Politiker zur Besänftigung der gebeutelten Bevölkerung lediglich zwei Monate lang im Mai und Juni gegen der Widerstand der GRÜNEN ein klein wenig reduzierten, ab Juli gehen die Steuern dann wieder rauf. Gleichzeitig kommt wegen der Sperrung der Straße von Hormus – je nachdem entweder durch die USA oder dem Iran – bis auf Weiteres momentan kein Öl oder Gas mehr durch, und gleichzeitig vollzog die Bundesregierung ab dem 25. April den totalen Stopp von Gas aus Russland. Hier geht es den deutschen Politikern um geopolitische Ideologien und moralische Rechthaberei im Sinne von „Wir die Guten, die anderen die Bösen“. Das Wohl der Menschen, von denen sie gewählt wurden, wird dadurch aber nicht gefördert.

Und unmerklich für den deutschen Bürger geht auch der von ihm zwangsweise maßgeblich mitfinanzierte Krieg im Osten täglich immer erbitterter weiter mit täglichen Massakern auf beiden Seiten und mit immer mehr Hightech, aber mit keiner Aussicht, dass die Ukraine „gewinnt“, allerdings gleichzeitiger Gefahr, dass Deutschland noch mehr hinein gezogen wird, weil die deutschen Politiker eben das so einfädeln. Zuletzt [April/Mai 2026] wurden auch die gegenseitigen diplomatischen Angriffe zwischen Deutschland und Russland immer heftiger, und das Verhältnis wird noch feindseliger als es eh schon gemacht wurde durch die bedingungslose Förderung und sogar Ehrung von Wolodymyr Selenskyj (z. B. der Verleihung des Karlspreises mit huldigender Festansprache von Ursula von der Leyen, CDU) durch Deutschland.

Focus.de schreibt am 9.3.2026 über die parallel dazu stattfindende exzessive neue Aufrüstung Deutschlands für eine so genannte „Kriegstüchtigkeit“: „In fünf Jahren verdreifacht. Rüstungsboom in Europa. Deutschland zieht als viertgrößter Waffenexporteur an China vorbei.“ Und dann am 21.4.2026: „Deutschland erfindet sich neu – als Waffenfabrik Europas.“ Zusammen mit der Ukraine, die derzeit schon so in Waffen „schwimmt“, dass sie gar nicht alles im Krieg gegen Russland verfeuern können, sondern 50 % „Überkapazität“ an schweren Waffen teils teuer in andere Länder verkaufen.

Mit Bezug auf Willy Brandts Nobelpreisrede von 1971 sagte er klar: „Friede ist mehr als Abwesenheit von Krieg.“

Mit einem einfach gestrickten Schwarz-Weiß-Denken wird man der komplizierten Weltlage nicht gerecht. Echter Frieden verlangt nämlich Freiheit und Gerechtigkeit.

Doch was der Mensch sät, das wird er ernten, so steht es selbst in den Kirchenbibeln.

Das gilt auch für die Regierungen und die von ihnen regierten Länder, wenn sie aus ihrem Land in diesem Sinne eine „Waffenfabrik“ machen. Besonders in Deutschland wird die christliche Warnung, welche lautet: „Alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen“, von den Politikern und Kirchenvertretern einmal mehr rechthaberisch ignoriert oder in den Wind geschlagen, ja sogar verhöhnt. Die Kirchen tragen von daher nur als täuschende Fassade den Namen „christlich“. In ihren Inhalten sind sie gegen Ihn und vertreten in ihrem Kern den Blutopferkult des Baal-Systems (Götzen und Religionskult im anderen Gewand, einschließlich von Soldaten als mögliche „Blutopfer“), und sie werden die Folgen tragen müssen, doch auch alle, die mit ihnen im Boot sitzen.

Was haben die Mächtigen in Staat und Religionen aus der Erde und dem Leben auf ihr gemacht? Immer nur Verhöhnung, Lächerlichmachung, Verfolgung bis zur Hinrichtung oder Totschweigen. Und was bedeutet dies für die Gegenwart? Angesichts eines drohenden Dritten Weltkriegs mit einer noch nie da gewesenen Völkerschlacht mahnen immer mehr wache Zeitgenossen zum Innehalten und für Schritte zu einem Interessenausgleich der Konfliktparteien statt ideologiebedingter oder -gesteuerter Rechthaberei und geostrategischen Entscheidungen für mehr Macht und Einfluss, die bis hin zur weitgehenden Ausschaltung des gesunden Menschenverstands reichen und zu unermesslichem Leid für einige schon jetzt und für die meisten anderen über unendlich lange Zeiträume.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagt derzeit, wie er die Lage im eigenen Land beurteilt bzw. wie und wohin er womöglich die Bevölkerung führen will: „Das Schicksal der Ukraine ist auch unser Schicksal“ (ntv.de, 24.2.2026). Jeder mag selbst bedenken, was diese Unterwerfung unter das „Schicksal der Ukraine“ wohl bedeutet und wohin die von der Bevölkerung erarbeiteten Euros auch weiterhin tonnenweise abfließen.

Eine Hilfe für ein anderes Verhalten wäre die Befolgung der Goldenen Regel auch gegenüber einem tatsächlichen oder möglichen Kriegsgegner: „Alles, was ihr wollt, das andere euch tun, das tut ihr ihnen zuerst.“

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